Zwischenstop: Mein Zimmer

Ich habe ein ca. 16 qm grosses Zimmer im Erdgeschoss eines der neueren „Reihenhäuser“ in diesem Stadtteil. Hier weicht so langsam die alte Bausubstanz einer Neuen.

Ein Bett, ein Hocker, Nachttisch und eine kleine Kommode, ein Duschbad mit der in Australien üblichen Brause, die fest ist und direkt aus der Wand kommt, ein kleines Schrankzimmer und die Schuhablage vor der Tür.
Australische Häuser sind hellhörig, nebenan wird gebaut, am Abend macht einer der Nachbarn (die Häuser stehen sehr eng) bis in die Nacht Radiomusik – also auch jetzt noch so gegen 23:30 Uhr oder auf australisch gegen 11:30 pm.
Das Zimmer hat einen grossen Vorteil: es kostet umgerechnet keine 20 Euro und liegt nicht weit von Bushaltestelle und Metro sowie dem Supermarkt.

10. Tag: Leere Regale und wilde Tiere

Gries und Tomatensosse stand auf dem Einkaufszettel. Der Weg zu Coles ist nicht weit; dort war Samstagmorgenpublikumsverkehr. Doch leider gab es weder Gries noch Tomatensosse noch Toilettenpapier und das, obwohl die Abgabe auf ein Stück beschränkt war. Auch Brot war gegen 11:30 Uhr ausverkauft

Nach dem Mittagessen führte das Auto seine Insassen in die Macedon Ranges im Bereich von Kyneton. Dort sind einige Ferienresorts.
Eines war das Ziel, um Verwandtschaft zu treffen. Wir wohnen zwar nur 800 km auseinander, doch nun waren über 16.000 km zu überwinden, um uns zu sehen.

Dort waren auch wilde Tiere anzutreffen: Kängurus und zwei Jägerliste, die in Deutschland auch „Lachender Hans“ nach ihrem Gesang und in Australien „Kookaburra“ genannt werden.

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