20.04.2020

Ich hab mich an Nudeln probiert, nachdem ich nun so ne Nudelteigquetsche habe. Man braucht Training, also ich. Es wurde von Durchgang zu Durchgang besser
Und ich habe einen Topf, um die Gesichtsmasken auszukochen, Macken hat er auch schon. Er fiel auf den Fussboden.

Am Nachmittag bin ich vor die Tür. In der Altstadt waren Schlangen vor den Geschäften, einige der Wartenden hatten Masken auf, viele nicht. Aufgefallen ist mir, dass auch in den Geschäften keine Masken von Kunden getragen wurden. Es muss sich wohl erst noch einspielen.
Die Bundeskanzlerin hat alle Bürger nochmals eindringlich ermahnt. Frau Merkel meinte, dass wir noch immer „am Anfang der Epidemie“ und „noch lange nicht über dem Berg“ seien. Es sei noch nicht klar, was die Öffnungen bewirken würden, erst in 14 Tagen könne man das genauer wissen. Die relativ gute Situation jetzt sei „trügerisch“.
Und die Landrätin des Landkreises sah sich über Facebook veranlasst, alle Bürger zu bitten, Masken zu tragen, da laut ihrer Beobachtung vieles dies eben nicht tun, wenn sie einkaufen.

Draussen war blauer Himmel und Sonnenschein, doch es war kalt. Dazu kommt der unangenehme Ostwind, der wahrscheinlich Radioaktivität von Tschernobyl zu uns bringt.

Die Kreisverwaltung teilt mit, dass die Zahl der seit Auftreten des ersten nachgewiesenen Falles mit dem Coronavirus infizierter Personen im Landkreis nun bei 172 liegt. Elf Personen davon sind in stationärer Behandlung.