13.06.2021

Weisenfelser Weg / Wildkatzenpfad bei Spabrücken

Der Wildkatzenpfad soll in Spabrücken beginnen, doch gefunden wurde der Startpunkt nicht. Anwohner verwiesen auf die Festhalle. Dort würden Wanderwege starten.

So war es dann auch, es wurde der Weisenfelser Weg. Irgendwann stiess dieser Weg dann auch den Wildkatzenpfad; … und zum Weisenfels.
Dort ist eine schöne Aussicht auf die Pfalz und den Donnersberg. Ebenso nach Bad Kreuznach und Rheinhessen.


Schön“ waren die Wege nicht. Ca. 9/10 der knapp 10 km führte über asphaltierte und geschotterte Forststrassen. Nur ein kurzes Stück war Waldweg.
Erst geht es kilometerlang nur bergauf, dann ca. 1 km wird’s relativ eben, und dann geht es nur noch abwärts bis nach Spabrücken.

Fazit; einmal gewandert und nun ist gut …

Zaun am Ortseingang von Spabrücken


Gemütlicher Ausklang in der Städt.Wiese in Bad Kreuznach mit einem alkoholfreiem Radler.

06.06.2021

Sponheimer Entdeckerrunde

Bei dieser Rundwanderung (9,4 km) durch und rund um Sponheim an der Nahe erleben Wanderen den Weinbau und Wald sowie das ehemalige Kloster in der ehemals durch das Sponheimer Grafengeschlechts geprägten Gemeinde. Die Wegstrecke ist insgesamt einfach zu begehen und bietet sich auch als Rundwanderung im Winter an.

Am Startpunkt in Sponheim ist eines der kulturhistoprisch bedeutendsten Bauwerk im gesamten Naheraum zu sehen. Die Klosterkirche Sponheim wurde im Jahr 1124 durch den Sponheimer Graf Meginhard fertiggestellt. Das Mönchskloster wurde 1101 von Graf Stephan von Sponheim gegründet und ist umgeben von einer denkmalgeschützten romanischen Anlage. Um mehr über die Geschichte des Klosters zu erfahren, bietet sich eine von April bis Oktober jeden ersten Sonntag im Monat stattfindende öffentliche Führung über das Klostergelände an. 

Nach einer ersten Wegstrecke erreicht man die Sponheimer Weinlage „Forst“ mit einem tollen Blick zur Stammburg der Sponheimer Grafen, über die geschwungenen Weinberge und ins tief eingeschnittenen Tal des Ellerbachs.

Die Wanderung erschließt im Folgenden die Weinlage „Kellerberg“mit erneut beeindruckenden Fernblicken bis zum König der Naheberge, dem Lemberg, sowie ein idyllisches mit Weinreben bestocktes großflächiges Hochplateau und den den Gauchsbergwald mit seinen zum teil schmalen bewaldeten Pfaden. 

Strecke: 9,5 km
Dauer: ca. 3,5 h

Aufstieg: 104 m
Abstieg: 104 mHöchster Punkt: 311 m
Tiefster Punkt: 198 m
Quelle: Outdooractive

Der Startpunkt beim Rathaus ist gut zu finden. Sein Fahrzeug parkt man am besten bei der ehemaligen Klosterkirche.
Zu Beginn des Rundweges ist die Ausschilderung mässig, aber ausreichend.
Doch besonders an Weggabelungen fehlen die entsprechenden Hinweisschilder; was dann auch zu einem „Irren“ im Wald führte. Doch irgendwann ist der geneigte Wanderer dann wieder auf dem Wanderweg.
Teilweise ist der Weg fast „üppig“ mit Wegweisern bestückt, dann fehlen diese wieder.
Der Weg soll neu angelegt sein; wahrscheinlich normalisiert es sich mit den Hinweistafeln.
Leider ist in Sponheim (ca. 750 Einwohner) keine Einkehrmöglichkeit.



Ach ja, es war wieder ein Pilgerweg; heute (mal wieder) der Weg der Hl. Hildegard.

23.05.2021 – Pfingstsonntag

Vitaltour Stein, Wein und Farbe – bei Wallhausen im Soonwald

Die geologischen Besonderheiten rund um Wallhausen (nach Bad Kreuznach und Guldental ist Wallhausen die drittgrößte Weinbaugemeinde im Weinbaugebiet Nahe. Wallhausen am Gräfenbach entstand um 1100 und ist Ort des ältesten deutschen Weinguts, das ohne Unterbrechung in den Händen einer Familie liegt. Der Sitz des Weinguts Prinz Salm befindet sich im Schloss Wallhausen. Das Weingut auf gut 800 Jahre Familientradition innerhalb von 32 Generationen zurück ) im Soonwald gaben der Vitaltour ihren Namen: Es geht um Steine. Diese bilden verschiedene Farben aus – von silbergrauem Phyllit über grünen Schiefer und gelben Sandstein bis zu violetterotem Rotliegenden. Und die verschiedenen Gesteinsarten sind letztlich auch verantwortlich für die unterschiedlichen Weine, die in der Weinbauregion Nahe gekeltert werden.Das Weinbaugebiet Nahe hat deutschlandweit die größte Bodenvielfalt und die engräumigsten Wechsel vorzuweisen.

Die Vitaltour Stein, Wein und Farbe beginnt am Wander-Parkplatz am Ortende von Wallhausen (gegenüber vom Sportplatz). Dann geht es westwärts über einen befestigten Feldweg Richtung Dalberg. Man passiert über einen naturnahen Weg eine Schlucht, die vor Ort auch Paradies genannt wird.

Die Vitaltour führt weiter durch lichten Eichenniederwald ins Limbachtal. Wir folgen dem Limbachtal nordwärts und steuern den Rabenfels

der Rabenfels sieht vom Foto hier viel niedriger aus, als er tatsächlich ist – in Serpentinen geht es nach oben

an, eine bizarre, fast senkrechte Felswand in einem alten Steinbruch. Am Rabenfels geht es scharf rechts und weiter durch einen Eichen-Buchenwald auf eine Hochebene. Hier blickt man weit bis fast an den Rhein und ins Pfälzer Bergland.

Von der Hochebene leitet die Vitaltour abwärts ins Raubachtal. Man quert die Kreisstraße K45 und genießt nun die weite Weinbergslandschaft. Die K 46 kreuzt man an einem historischen Meilenstein und wandert ein Stück auf einer alten Römerstraße bis zur Grillhütte am Höllergraben. Später passiert man erneut die K 46 und kommt zum Aussichtspunkt Rotweinfreunde mit tollem Panoramablick.

Über den Südfuß des Johannisbergs (312m) geht es durch Orchideenwiesen zum Gipfelkreuz, wo sich erneut die Landschaft offen vor uns ausbreitet. Vorbei an der Weinbergsschaukel in Wallhausen geht es schließlich zurück zum Wanderparkplatz am Ortende von Wallhausen.



Quelle: GPS-Touren

09.05.2021 – Muttertag

Hiwweltour Bismarckturm

Gleich zu Beginn bietet der ausser in Coronazeiten tagsüber frei zugängliche Bismarckturm eine wunderschöne Rundumsicht auf Ingelheim und den Rheingau. Aber da Ingelheim eine Industriestadt ist, muss man eher zum Horizont schauen.
Danach schlängelt sich der Pfad, umgeben von üppiger Vegetation, durch den Wald zur Schutzhütte GAGA.  Von hier ergibt sich das nächste Panorama zum Laurenziberg bis hin zum Binger Loch.  Der Weg senkt sich nun in Richtung Gau-Algesheim.

Sobald die Weinbergszone erreicht wird, liegt der Ort zum Greifen nah. Die Hiwweltour schwingt sich am Abzweig des südlichen Zuweges wieder leicht bergan. Nach 2,8 km beginnt der Abstieg ins Welzbachtal, wo einst zahlreiche Mühlen die Kraft des Wassers nutzten.  Auf Höhe der Grillhütte wechseln wir über den Bach und wandern zum nahen Weinort Appenheim, dessen Ortsrand wir streifen.

im Hintergrund der Taunus in Hessen

Nach Passieren der 100 Guldenmühle (Einkehrmöglichkeit ausser in Coronazeiten) gewinnt die Tour an Höhe (das bedeutet, der gesamte Abstieg ist nun wieder der Aufstieg) und führt direkt durch die berühmte Weinlage Appenheimer Hundertgulden. Eine Pause am Tisch des Weines lohnt nach dem Anstieg, (dieser war gut besetzt mit anderen Wanderern), bevor über einen Treppenpfad wir das Plateau erreichen und  in den nahen Wald wandern. Der Treppenpfad war sehr schwierig zu begehen. Gottseidank luden am Ende des sehr steilen Anstiegs zwei Bänke zum Verweilen ein.
Ein kurzer Zuweg führt zum geoökologischen Lehrpfad, der an dieser Stelle auf die Salamanderlöcher aufmerksam macht. Eine informative Tafel erläutert alles Wissenswerte zu diesem bedeutenden Geotop. Das wurde ausgelassen, nach dem Anstieg war mein Wunsch, nur noch wieder zum Ziel am Bismarckturm zu gelangen.

… und schon wieder ein Pilgerweg



Anschließend geht es fast eben durch den artenreichen Wald des Naturschutzgebietes Gau-Algesheimer Kopf. Sobald die Hiwweltour erste Felder erreicht, sorgt der weite Blick bis zum Feldberg für Aufmerksamkeit, bevor es vorbei am Hofgut Waldeck zurück zum Bismarckturm geht.

Mir hat diese Hiwweltour nicht so gut gefallen wir die bisherigen. Es fehlte der Blick in die Weite … und die Wege waren teilweise betonierte Weinbergswege bzw. Forst“bundesstrassen“.

Es war warm und es war trocken, aber sehr windig ja fast stürmisch an den freien Stellen in den Weinbergen.

Und noch ein Nachtrag: Ich hab mal wieder Pilgergrätze:

01.05.2021

Hiwweltour Heideblick ab Siefersheim

Wegführung

Am Wanderparkplatz Am Gänsborn in Siefersheim beginnt der Zuweg zum Einstieg am Rande der Weinberge. Teils von Weinbergsmauern begleitet geht es hinauf zur Höll, einem bedeutendem Naturschutzgebiet der Region.

Auf dem Weg zum Ajaxturm sorgt eine abwechslungsreiche Mischung aus kultivierten Weinbergen und ursprünglichen Flächen für eine reizvolle Wegkulisse. Nach dem Turm sind es bei der Annäherung an Neu – Bamberg die Hangflanken von Galgenberg und Mühlberg, die mit markanten Steinhaufen (Rosseln) besondere Akzente setzen.

Einer solchen Steinrossel kommen wir hautnah, bevor es auf einem uralten Wingertspfad hinab nach Neu-Bamberg geht. Mit seinem historischen Ortskern und der imposanten Burgruine ist Neu-Bamberg einen Abstecher wert. Dort gibt auch einen weiteren Wanderparkplatz, der als Einstieg genutzt werden kann, sowie eine Verbindung zur benachbarten Hiwweltour Eichelberg.

Weiter auf der Hiwweltour Heideblick geht es gleich wieder bergan zu einem malerischen Blick auf die Burgruine Neu-Bamberg. Nach schattigem Pfadabstieg nutzt die Tour im Appelbachtal die alte Bahntrasse, der wir bis zur Katzensteigermühle folgen.

Auf idyllischen Pfaden wird der Anstieg auf den Mühlberg mühelos gemeistert und am Adlerdenkmal mit einer tollen Aussicht über das Naturschutzgebiet Neu-Bamberger Heide gekrönt. Im nun folgenden Abschnitt sind Sie mitten in der prächtigen Heidelandschaft. Das i-Tüpfelchen dieser Tour ist die *) Winzeralm, die nicht nur einen Rastplatz mit „Rheinhessens Schönster Weinsicht 2016“ bietet, sondern an Wochenenden im Sommer auch leckeren Rebensaft ausschenkt.

Nach diesem Höhepunkt steuert der Weg  den Tisch des Weines  mit einem weiteren Panoramablick an, bevor es, vorbei an einigen Weinbergshäuschen, mitten durchs Rebenmeer zurück zum Startpunkt geht.
*) für mich war die Heidelandschaft das i-Tüpfelchen.

Quelle: www.rheinhessen.de

Anmerkung: Wie bei jeder Hiwweltour stimmen die Entfernungsangaben nicht so ganz. Statt 9,9 km waren es 12,3 km. Und es waren nicht nur bequeme Wanderwege, sondern auch einige Steigungen und Abstiege auf schmalen Pfaden. Neben dem Appelbach führt eine der „Forstautobahnen“ bis zum Wendepunkt. Leider war das Zusammenspiel zwischen den Radfahrern und den Wanderern nicht optimal (man kennt ja inzwischen die Radfahrenden Mitbürger).
Es war abwechslungsreich, obwohl man lange Strecken durch Weinberge geht.

Start- und Zielpunkt Siefersheim

28.04.2021

Von Bad Münster am Stein-Ebernburg auf die Bastei und von dort zurück in die Altstadt von Bad Kreuznach

Mit dem 203er-Bus vom Salinenplatz bis zur Haltestelle Mitte in Bad Münster am Stein-Ebernburg im Ortsteil Bad Münster am Stein. Von dort geht man über die Hauptstrasse in Richtung der Brücke, welche die B 48 und die Bahngleise nach Saarbrücken überquert. Rasch ist der geneigte Wanderer am Friedhof und sieht mit überraschten Augen, dass es ein Jakobspilgerweg sein soll.

Ab dort geht es steil nach oben durch Weinberge. An deren Ende biegt ein Pfad nach rechts ab und ab da wird es steinig und holperig. Ein schmaler Pfad (und eher kein Weg) fordert Standhaftigkeit und sicheren Tritt.
Oben angekommen entlohnt der Blick ins Tal und in die Ferne für die Strapazen.

Fast gemütlich wandert man am wegen Corona geschlossenen Gasthaus Zur Bastei vorbei in Richtung Bad Kreuznach. Erst ist es ein einladender Wanderweg, um sich dann als steil abwärts führender Serpentinenpfad zu entpuppen.
Vorher ergeht man sich durch üppige Maiglöckchenfelder, die kurz vor dem Aufblühen sind.

Bald schon sind die ersten Häuser von Bad Kreuznach zu erblicken; gut ist das Teetempelchen zu erkennen. Und über den Panoramaweg führt dieser „Pilgerweg“ zurück in die Altstadt.

22.04.2021

Nochmals zur Gans.
Schönes Wetter für Kurz-Wanderungen.
Mit dem Bus 203 bis zur Endhaltestelle Kuhburg.
Von dort gehts rasch in den lichten Wald und über den Münsterblick (gemeint ist Bad Münster am Stein-Ebernburg) hoch zur Gans

und dann zurück über das Schloss Rheingrafenstein (nicht zu verwechseln mit der Burgruine Rheingrafenstein) und den Waldspielplatz vorbei wieder zur Bushaltestelle.
Der Bus fährt tagsüber im Halbstundentakt.

17.04.2021

Von der Jugendherberge auf dem Kuhberg zur Gans und über Schloss Rheingrafenstein zurück

Bei bewölktem und trockenem Wetter war der Startpunkt der Parkplatz der Jugendherberge. Ganz in der Nähe gibt es eine Bushaltestelle des Stadtbusses 203. Dieser fährt im 30-Minuten-Takt.

Es war ein breiter Waldweg, der an einem Spielplatz vorbei zum Münsterblick führte.
Ungefähr von dort ging runter es in Richtung Nahetal, um unterwegs auf den Wanderweg hoch zur Gans zu stossen. Die Gans ist mit 309 m der höchste „Berg“ im hiesigen Nahetal.


Immer wieder gibt es schöne Ausblicke auf Bad Kreuznach und seinen Stadtteil Bad Münster am Stein-Ebernburg.

Von der Gans führte ein Wanderweg über Felsen in Richtung Schloss Rheingrafenstein. Über die Rodelwiese und den Spielplatz von der Hintour kam man wieder zum Parkplatz an der Jugendherberge.

Abstieg von der Gans

Um autark vom Auto zu sein ist die Möglichkeit, mit dem Stadtbus 203 zur Haltestelle Kuhberg zu fahren; um von dort auf die Gans zu wandern.
Von der Gans dann zum Rheingrafenstein und weiter ins Huttental; um mit der Fähre überzusetzen.
Bald ist dann auch der Bahnhof Bad Münster erreicht, für die Rückfahrt nach Bad Kreuznach.

09.04.2021 – (Oster“freitag“)

Nochmals auf den Rheingrafenstein.
Das Wetter war überraschenderweise schön, sogar etwas Sonnenschein und um die 15 Grad.

Start war der Lidl-Parkplatz (genau gesagt der Parkplatz neben dem Lidl-Parkplatz). Dort kann man in den Zuweg zum Aufstieg auf den Rheingrafenstein „einsteigen“.

Der Parkplatz ist in 116 m Höhe, der Rheingrafenstein ist 248 m hoch.

Im Gegensatz zu 2020 kam mir in diesem Jahr der Treppenweg hoch auf die Burg sehr steil vor; besonders der Abstieg ging in die Beine …
Der Rückweg war über die Fähre im Huttental. Von dort sind es knapp zwei Kilometer zum Parkplatz neben dem LIDL

Rheingrafenstein mit Märchenpark – Blick vom Zuweg
Ebernburg mit Campingplatz, Wehr und Stadtteil Ebernburg